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Queer.de strikt gegen Gleichstellung von Minderheiten

Der Chefredakteur des schwul-lesbischen Nachrichtenportals Queer.de, Micha Schulze, lehnt in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme die Gleichstellung von Minderheiten strikt ab. Schulze, der sich als Autor von Bestsellern wie „Das Schwanzbuch“ und „Das Arschbuch“ immer wieder intellektuell an seinen großen Lebensthemen abgearbeitet hat, ist seit jeher auch in der Kunst der gehaltvollen Rezension eine Autorität. Nach einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem MINDERHEITEN-QUARTETT kritisierte Schulze, das durch das Spiel die verschiedensten gesellschaftlichen Randgruppen in einen Kontext gebracht, und somit gleichgestellt würden. Dies sei schlicht niveaulos, so sein Fazit. Welche Personengruppen seiner Ansicht nach aber privilegiert und welche benachteiligt werden sollten, ließ Schulze offen. Für Irritationen sorgte zudem seine Behauptung, dass es im Spiel eine Karte „Behinderte“ gäbe, was jedoch nicht der Fall ist. Wir vermuten, dass diese Falschaussage zustande kam, weil Schulze nicht intensiv genug an seiner links-reaktionären Kristallkugel gerubbelt hat. Denn hätte er das Spiel zumindest einmal in seinen Händen gehalten, wäre ihm dieser Fehler, gerade unter dem Gebot journalistischer Sorgfaltspflicht, sicher nicht unterlaufen. Wir wollen ihm an dieser Stelle dennoch keine Niveaulosigkeit vorwerfen, denn was wissen wir schon?! Wie die Welt richtig zu deuten ist, dass erklärt uns Schulze sicher demnächst in „Das Niveaubuch“.


Illustration: Felix Scholz

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